Werbung

Wochen-Chronik

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

15. Juni 1883

Der Deutsche Reichstag verabschiedet das Gesetz zur Krankenversicherung, das eine hälftig von Unternehmern und Arbeitern oder Angestellten getragene Pflichtversicherung vorsieht. Diese Vereinbarung ist das erste von mehreren in der Folge beschlossenen Sozialversicherungsgesetzen, die auf die Initiative des Reichskanzlers Otto von Bismarck zurückgehen. Dieser will damit der trotz der Repressionen des Sozialistengesetzes erstarkenden Sozialdemokratie entgegenwirken.

16. Juni 1958

Der ungarische Reformkommunist Imre Nagy wird zum Tode verurteilt. Der gelernte Dreher, der 1919 Mitglied der Räteregierung unter Béla Kun war und 1944 mit der Roten Armee in seine Heimat zurückkehrte, propagierte bereits Anfang der 1950er Jahre einen »nationalen und menschlichen Sozialismus«, wofür er aus der Partei ausgeschlossen und als Ministerpräsident abgesetzt wurde. Im Zuge des Volksaufstandes von 1956 war er jedoch wieder ins Amt geholt worden.

17. Juni 1968

Die ARD strahlt den von der DDR-Filmgesellschaft DEFA produzierten Streifen »Irrlicht und Feuer« nach dem gleichnamigen Roman von Max von der Grün aus. Damit gibt der Sender den bisherigen Boykott von DDR-Filmen auf. Die Handlung spielt in der Bundesrepublik während der Zechenkrise. Die Hauptperson, Hilfsarbeiter unter Tage, wird auch im neuen Job nicht glücklich. Roman und Film kritisieren Missstände der industrialisierten Leistungsgesellschaft.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen