Werbung

65 Prozent mit befristeten Verträgen

LINKE: Wissenschaftler im Nordosten in Existenzangst

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Schwerin. Zwei von drei Wissenschaftlern an den Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns und gut jeder Fünfte der sonstigen Mitarbeiter sind befristet beschäftigt. Das geht aus der Antwort der SPD/CDU-Landesregierung auf eine Anfrage der oppositionellen Linksfraktion hervor. Danach waren im Jahr 2016 von 4684 wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeitern der Hochschulen 3067 oder 65,5 Prozent befristet angestellt. Beim sonstigen Personal traf dies auf 1671 von 7391 Mitarbeiter zu (22,6 Prozent). Die LINKE sprach von prekärer Beschäftigung. Für viele Betroffene bedeuteten die befristeten Jobs Existenzangst und die stete Sorge, ob der Arbeitsvertrag verlängert wird, sagte der hochschulpolitische Fraktionssprecher Karsten Kolbe.

Das Bildungsministerium betonte, befristete Arbeitsverhältnisse seien im Wissenschaftsbetrieb üblich und zu Qualifikationszwecken auch erwünscht. Junge Wissenschaftler verließen nach ihrer Qualifikation die Hochschule, um neuen Nachwuchskräften Platz zu machen. Deshalb privilegiere das Wissenschaftszeitvertragsgesetz diese Praxis. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen