Werbung
  • Abgasskandal

Audi-Chef Stadler in Untersuchungshaft

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betruges und »mittelbarer Falschbeurkundung« / Verdunklungsgefahr Grund für Festnahme

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

München. Der Chef des Autobauers Audi, Rupert Stadler, sitzt im Zusammenhang mit dem Dieselskandal in Untersuchungshaft. Wie die Staatsanwaltschaft München am Montag mitteilte, wurde Stadler am Morgen festgenommen und einer Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese ordnete Untersuchungshaft an. Grund sei, dass »Verdunkelungsgefahr« bestehe. Stadler ist der erste amtierende Top-Manager, der wegen des Dieselskandals in U-Haft sitzt.

Erst vergangenen Montag hatten Staatsanwälte Stadlers Wohnung durchsucht. Sie werfen Stadler Betrug und »mittelbare Falschbeurkundung« beim Verkauf von Dieselautos vor.

Ein Audi-Sprecher bestätigte die vorläufige Festnahme, betonte aber, dass weiterhin die Unschuldsvermutung gelte. Stadler wird seit Ende Mai als Beschuldigter in den Ermittlungen gegen die Volkswagen-Tochter geführt. Er soll bewusst hunderttausende Dieselfahrzeuge mit manipulierter Abgasreinigung auf dem europäischen Markt verkauft haben. Neben ihm beschuldigt die Staatsanwaltschaft noch einen weiteren Vorstandskollegen.

Wegen des Dieselskandals sitzen bereits seit vergangenem Jahr ein ehemaliger Audi-Manager sowie der ehemalige Porsche-Motorenchef in Untersuchungshaft. In den USA gibt es zudem einen Haftbefehl gegen Ex-Volkswagenchef Martin Winterkorn. Dieser ist in Deutschland aber bislang vor einer Auslieferung sicher. AFP/nd

Lesen Sie weitere Nachrichten in unserem ndDirekt-Stream.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen