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Ein nationaler Alleingang muss her

Markus Drescher über die CSU-Frist und wozu sie genutzt werden sollte

  • Von Markus Drescher
  • Lesedauer: 1 Min.

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Sie sind die kleinsten mit der größten Fresse: Mit ganzen 6,2 Prozent schaffte es die Regionalpartei CSU bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr ins Parlament. In die Regierung schaffen es die bundespolitisch irrelevanten Gestalten aus dem Süden nur durch CDU-Gnaden, die ihre Schwesterpartei mit durchschleppen. Warum eigentlich? Belästigen die bayerischen Machtschmarotzer doch schon seit Jahrzehnten die gesamte Republik mit ihren Partikularinteressen und Hirnverbranntem.

Zwei Wochen Zeit also geben Horst Seehofer und die CSU Angela Merkel eine europäische Lösung im Asylstreit zu finden. Die Kanzlerin könnte, sollte sogar, diese Zeit nutzen. Um einen eigenen »Masterplan« zu erarbeiten - zu einem mittlerweile drängenden Problem für die Bundesrepublik: Wie wird man Leute wieder los, die sich aufführen, als gehöre ihnen Deutschland, die keinerlei Integrationswillen erkennen lassen, die es sich auf Kosten der Allgemeinheit gut gehen lassen, die mit Mühe und Not des Hochdeutschen mächtig sind, die mit ihrem archaischen Frauenbild nicht in dieses Land passen, denen ihr Heimatland wichtiger ist als die Bundesrepublik? Kurz, wie man die CSU schnellstmöglich loswird. Das ginge auch ganz ohne europäische Lösung im nationalen Alleingang.

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