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Studie: Flugtickets waren zu Jahresbeginn teurer

Köln. Zu Jahresbeginn mussten die Kunden bei Billigfliegern etwas tiefer in die Tasche greifen. Im ersten Frühjahr nach der Insolvenz der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin kostete eine Strecke bei den vier führenden Billiganbietern im jeweiligen Schnitt zwischen 53 und 117 Euro, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Dienstag auf der Grundlage eines breit angelegten Preisvergleichs berichtete. Im Vorjahr hatte die Spanne etwas niedriger zwischen 44 und 114 Euro gelegen. Neben dem insgesamt etwas knapperen Angebot nach der Air-Berlin-Pleite wirkten sich gestiegene Kerosinkosten und höhere Gebühren an zentral gelegenen Flughäfen als Preistreiber aus. Größter Billiganbieter 2018 war mit einem Anteil von 52,7 Prozent die Lufthansa-Tochter Eurowings vor Ryanair (18,2 Prozent) und der stark gewachsenen Easyjet (16,7 Prozent). dpa/nd

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