»Jeden Zentimeter Syriens befreien«

Assad drückt auf Lösung für Deeskalationszone im Südwesten des Landes / USA setzen Jordanien unter Druck

  • Von Karin Leukefeld, Beirut
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach der Befreiung der östlichen Ghuta und der südlichen Vororte von Damaskus von terroristischen Gruppen wie dem »Islamischen Staat« und der Nusra-Front, haben die syrischen Streitkräfte den Südwesten des Landes ins Visier genommen. Dort gibt es - geschützt durch die USA, Jordanien und Russland - in den Provinzen Deraa und Qunaitra ein Deeskalationsgebiet.

Seit der Deeskalationsvereinbarung im Juli 2017 hat die militärische Konfrontation im Südwesten Syriens erheblich nachgelassen. Alle sechs Monate steht eine Überprüfung der Lage an, denn die Deeskalationsgebiete sind eine vorübergehende Einrichtung und sollen den Weg zu Verhandlungen und einer politischen Lösung der verfeindeten syrischen Seiten ebnen. Damaskus drängt zu einer Vereinbarung - die Milizen, allesamt abhängig von ausländischer Unterstützung, sind uneinig.

Ein Teil der Gruppen aus dem Südwesten hat bereits vor Monaten Verhandlungen mit der Regierung aufgenommen...


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