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Vereinte Nationen kritisieren Venezuela

Genf. Die Vereinten Nationen haben der venezolanischen Regierung schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. So hätten die Sicherheitskräfte zwischen 2015 und 2017 mindestens 505 Menschen ohne rechtliche Grundlage getötet, hieß es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte. Die Fälle würden fast nie aufgeklärt. Auch die humanitäre Krise verletzt nach Einschätzung die Menschenrechte. Nach Schätzungen leben bereits 87 Prozent der Venezolaner in Armut, Hunderttausende flohen ins Ausland. Derweil will der brasilianische Staatschef Michel Temer die Grenzen zum Nachbarland weiter für Flüchtlinge geöffnet halten. dpa/nd

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