Werbung

Langatmige Zeitreise mit Hippies

»Hair« in Rostock

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Premiere des Musicals »Hair« aus den späten 1960er Jahren ist im Rahmen des Rostocker Sommertheaters mit lang anhaltendem Beifall der Besucher bedacht worden. Am Ende sangen und tanzten nicht nur die Schauspieler und Tänzer auf der Bühne, auch die gut 550 Besucher in der Halle 207 sangen die weltbekannten Lieder in der Zugabe mit.

»Die Energie des Stückes« sei »nicht nur auf der Bühne zu spüren«, sagte der Schauspieldirektor des Volkstheaters, Ralph Reichel.

Das eingängige Stück »Aquarius« gleich zu Beginn war am Samstagabend der Start in eine Zeitreise, die die Besucher in die Zeiten des Vietnamkrieges führte. »Die Hippies tragen lange Haare und treten für Frieden sowie alternative Lebensformen ein. Neue Ideale wie Pazifismus, Spiritualität, Naturverbundenheit und sexuelle Freizügigkeit kommen auf«, schreibt das Volkstheater Rostock auf seiner Webseite, wohl aus Angst, Zuschauer könnten das Musical nicht kapieren.

Die Hippies wollten die Welt verändern. Sie musste sich dabei mit einem Staat auseinandersetzen, der junge Männer gegen deren Willen zum Kriegsdienst einzog.

50 Jahre später habe das Hippiemusical »Hair« nichts von der Anziehungskraft dieser Zeit verloren, behauptete Reichel. Mit der Musik sei ein Nachdenken über Frieden verbunden. Das Stück, das nach Meinung vieler Besucher allerdings teilweise etwas langatmig war, entstand in Kooperation des Volkstheaters mit den beiden Hochschulen für Musik und Theater in Rostock und Leipzig sowie der Schauspielschule in Zinnowitz. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen