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Nix für niemand

Haidy Damm über die neuen Einschränkungen beim Baukindergeld

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: 1 Min.

Es gehört zu den wichtigen Prestigevorhaben der Großen Koalition: Das Baukindergeld ist noch nicht gestartet, da wird es auch schon weiter eingeschränkt. Das von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vorangetriebene Projekt ist Bundesfinanzminister Olaf Scholz von der SPD wohl doch zu teuer. Laut Medienberichten soll zusätzlich zu den bisherigen Einschränkungen eine Obergrenze für die Wohnfläche eingeführt werden: 120 Quadratmeter für eine Familie mit bis zu zwei Kindern.

Mal abgesehen davon, dass schon das Familienbild (Mama, Papa und zwei Kinder ergeben eine Familie und wohnen in einem Haus) antiquiert daherkommt, wird das Baukindergeld die drängenden Wohnungsprobleme in den Städten eh nicht lösen. Das war schon klar, als die Regierung ihre ersten Vorschläge präsentiert hat. Das Baukindergeld sei kein Kaufprogramm nur für den Prenzlauer Berg oder für Bogenhausen, konterte Baustaatssekretär Gunther Adler (SPD). Die Probleme steigender Mieten und Verdrängung sollten gar nicht gelöst werden, sondern Familien mit Kindern gefördert werden, die ein Eigenheim auf dem Lande bauen wollen. Doch gerade dort sind die Wohnungen tendenziell größer, es ist ja auch mehr Platz. Mit den neuen Einschränkungen ist das Baukindergeld also weder für die Großstadt geeignet noch im ländlichen Raum.

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