Werbung

7900 Fälle sachgrundloser Befristungen bei Regierung

+++ Zahlen & Fakten +++ Zahlen & Fakten +++

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Bundesregierung beschäftigt derzeit einem Medienbericht zufolge 7877 Mitarbeiter befristet ohne Angabe eines konkreten Sachgrunds. Damit nutze die Regierung das Instrument der sachgrundlosen Befristung bei mehr als der Hälfte aller ihrer Befristungsfälle. Allein im Bundesinnenministerium hatten Ende Januar 4541 von insgesamt 5595 befristet beschäftigten Mitarbeitern eine sachgrundlose Befristung.

Laut Koalitionsvertrag von Union und SPD sollen künftig in Betrieben mit mehr als 75 Beschäftigten nur noch höchstens 2,5 Prozent der Mitarbeiter ohne Sachgrund befristet beschäftigt werden können. Bei der Bundesregierung ist der Anteil bis heute jedoch deutlich höher.

Betriebsvereinbarung: Arbeitszeit, Gesundheit und Datenschutz

Die Betriebsvereinbarungen zwischen Betriebsrat und Management in deutschen Unternehmen drehen sich nach einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf vor allem um Fragen von Arbeitszeit, Datenschutz und Gesundheit. So hätten rund 71 Prozent aller Betriebe mit Arbeitnehmervertretung ein gültiges Abkommen zu Arbeitszeitkonten, dazu kämen Vereinbarungen über Mehrarbeit, Teilzeit, Gleitzeit, Tele- und Heimarbeit. Zum Datenschutz existierten in 70 Prozent der Betriebe Vereinbarungen, zum Arbeitsschutz und zur Gesundheitsförderung gibt es Regelungen in etwa 55 Prozent der Firmen. 2015 waren es 42 Prozent.

Osten holt auf bei Stellenausschreibung

Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal hat im ersten Quartal 2018 neue Rekordhöhen erreicht. Verglichen mit dem Vorjahr stieg die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen deutschlandweit um zwölf Prozent. Im Vergleich mit dem ersten Quartal 2012 ist das ein Wachstum von 44 Prozent. Die meisten Ausschreibungen je 100 000 Einwohner verzeichnen die Stadtstaaten und die südlichen Bundesländer. Deutlich mehr Stellenausschreibungen gebe es auch in den östlichen Bundesländern. So habe sich die Anzahl in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg in den vergangenen fünf Jahren annähernd verdoppelt. Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen