Werbung

Feindliche Brüder

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Für das Verhältnis von Marxismus und Anarchismus ist das Bild »feindlicher Brüder« typisch. Es markiert Abgrenzung sowie Nähe, Verwandtschaft und Konflikt. Marx galt der Anarchismus als »Kinderkrankheit« der Arbeiterbewegung. Die Auseinandersetzung damit diente ihm der theoretischen und politischen Selbstverständigung. Ebenso setzten sich aber auch Anarchist*innen immer wieder mit Marx auseinander und verteidigten dessen Werk gegen den orthodoxen Marxismus. Die Kontroverse erhält durch Ansätze wie den der Commons-Bewegung neue Impulse.

Eine Veranstaltung des Vereins Helle Panke geht dem historischen Verhältnis von Marxismus und Anarchismus nach, um dann nach aktuellen Perspektiven zu fragen: Was ist aus dem Verhältnis der »feindlichen Brüder« zu lernen? Kommen marxistische und anarchistische Linke (wieder) zusammen oder trennen sie sich weiterhin an den alten und/oder neuen Konfliktlinien? Der Autor und Herausgeber Philippe Kellermann diskutiert diese Fragen mit Ulrich Busch von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften. nd

Die Veranstaltung findet am kommenden Freitag, den 29. Juni, in den Räumen der Hellen Panke in der Kopenhagener Straße 9 in 10437 Berlin statt (19 Uhr, Unkostenbeitrag 2 €).

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen