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Das seit Jahren geplante Einheits- und Freiheitsdenkmal in Berlin verzögert sich weiter. Das umstrittene Projekt stand am Mittwoch nicht wie geplant auf der Tagesordnung des Haushaltsausschusses, bestätigten Unions- und SPD-Fraktion übereinstimmend. Damit kann das Geld für den Baubeginn aller Voraussicht nach erst im Herbst bewilligt werden.

Ein Sprecher von SPD-Haushaltsobmann Johannes Kahrs sagte auf Anfrage, die Vorlage aus dem Haus von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sei unvollständig. Die notwendige Übertragung des Grundstücks vom Land Berlin auf den Bund sei immer noch nicht endgültig vollzogen. Dies sei aber Voraussetzung für die Freigabe des Geldes.

Der Bundestag hatte im vergangenen Jahr nach mehrfachem Hin und Her bekräftigt, das schon 2007 beschlossene Projekt solle so rasch als möglich vor dem Berliner Schloss realisiert werden. Das Denkmal in Form eine begehbaren Waage (»Bürger in Bewegung«) soll an die Deutsche Einheit erinnern. dpa/nd

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