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Neuer Waffenstillstand im Südsudan schon nach Stunden gebrochen

Juba. Der kürzlich vereinbarte dauerhafte Waffenstillstand im Bürgerkriegsland Südsudan ist schon wenige Stunden nach Inkrafttreten am Samstag wieder gebrochen worden. Regierungstruppen und Rebellen beschuldigten sich gegenseitig, für die neuen Kämpfe verantwortlich zu sein. Der am Mittwoch verkündete Waffenstillstand galt ab Samstag. Rebellensprecher Lam Paul Gabriel erklärte, die Streitkräfte hätten unweit der ugandischen Grenze eine Stellung der Rebellen angegriffen. Die Vereinten Nationen müssten den Vorfall untersuchen, forderte er. Militärsprecher Lul Ruai Koang hingegen erklärte, die Rebellen hätten eine Stellung der Soldaten angegriffen. Die Armee habe schlicht Selbstverteidigung geleistet. Keine Seite machte Angaben zu möglichen Opfern der jüngsten Kämpfe. dpa/nd

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