Werbung

Der Wahlkampf wird hässlich

Alexander Isele über die Polarisierung in den USA

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Diffamieren, beleidigen, hetzen, verspotten - das alles gehört zum Repertoire Donald Trumps. Selbst reagiert der US-Präsident sehr schnell sehr beleidigt - dabei wartet er nur darauf, angegangen zu werden, um dann mit voller Wucht zurückschlagen zu können. Denn so schließt Trump seine Reihen. Die Hetze gegen Flüchtlinge (»die schlimmsten kriminellen Elemente ausrotten«), die brachiale Gewalt, mit der er selbst gegen Kinder vorgehen lässt - seine Anhänger verehren ihn dafür.

Bis zu 250 000 Menschen haben am Wochenende in mehreren Städten der USA gegen Trumps Politik demonstriert. Der Präsident, der in seinem Golf-Ressort verweilte, beschimpfte die Demonstranten als »radikale Demokraten«. Mit dem Sieg von Alexandria Ocasio-Cortez in New York bei den Vorwahlen der Demokratischen Partei zur Kongresswahl im November gelang der progressiven Plattform der Demokratischen Sozialisten in Amerika eine Sensation. Für Trump ein gefundenes Fressen, von seiner menschenverachtenden Politik abzulenken und den Gegner zu diffamieren. Nachdem es lange so aussah, als würden die Republikaner wegen des Chaos der Regierung Trump vor einer Niederlage bei den Zwischenwahlen stehen, schafft es der Präsident einmal wieder, mit seiner Hetze zu mobilisieren. Ein hässlicher Wahlkampf steht an - mit ungewissem Ausgang.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen