Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Proteste gegen Räumung von Beduinendorf

Tel Aviv. Bei Protesten gegen die geplante Räumung eines Beduinendorfs im Westjordanland sind 35 Menschen verletzt worden. Vier davon mussten ins Krankenhaus gebracht worden, wie der palästinensische Rettungsdienst Roter Halbmond am Mittwoch mitteilte. Israel will die Beduinensiedlung Chan Al-Achmar östlich von Jerusalem mit fast 200 Bewohnern räumen. Die Menschen sollen stattdessen auf ein Grundstück wenige Kilometer entfernt umziehen. Am Mittwoch fuhren Baufahrzeuge in dem Gebiet auf, wie Bilder im Internet zeigten. Die israelische Polizei teilte lediglich mit, dass dort bei Unruhen zwei Menschen verhaftet worden seien. Es seien Steine auf Polizisten geworfen worden. Die EU und die Bundesregierung haben die geplante Zwangsumsiedlung der Menschen bereits scharf kritisiert. Das Höchste Gericht Israels hatte Ende Mai entschieden, die Beduinen hätten ohne entsprechende Genehmigung gebaut, Israel dürfe das Dorf räumen. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln