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Brand in der Heide unter Kontrolle

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Lieberose. Der Großbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose Heide ist weitestgehend unter Kontrolle gebracht worden. Eine weitere Ausdehnung der Flammen gibt es derzeit nicht, wie die Oberförsterei Cottbus am Freitagvormittag mitteilte. Die Feuerwehr sei aber noch längere Zeit mit dem Löschen von Glutnestern beschäftigt. Es soll auch eine Brandwache geben. Am Donnerstag war die brennende Fläche auf 350 bis 400 Hektar beziffert worden.

Weil in der Lieberoser Heide wegen des ehemaligen Truppenübungsplatzes noch viel Munition vermutet wird, können viele Brandflächen nicht direkt betreten werden. Ein Hubschrauber der Bundeswehr wurde angefordert, der am Freitag aus der Luft löschen sollte. Nach Polizeiangaben ist die Bundesstraße 168 in diesem Gebiet gesperrt.

Der Brandalarm war am Donnerstagvormittag eingegangen, danach hatte sich das Feuer immer weiter ausgebreitet. Betroffen sind hauptsächlich Flächen einer Natur-Stiftung sowie wenige Hektar eines Wirtschaftswaldes des Landes Brandenburg, wie es von der Oberförsterei Cottbus hieß. Die Feuerwehr sorgte in der Nacht dafür, dass der Brand sich nicht abermals ausweitet und auf Gebiete übergreift, die durch Munition verseucht sind.

Das Gebiet Lieberoser Heide liegt nördlich von Cottbus und ist rund 25 000 Hektar groß. Viele Jahrzehnte gab es dort einen Truppenübungsplatz. Zu DDR-Zeiten hielten die sowjetischen Streitkräfte dort Schießübungen ab. Viele der Flächen dürfen wegen des Verdachts auf Munitionsaltlasten nicht betreten werden. Die Lieberoser Heide besteht heute aus Sandgebieten, Heideflächen, zum Teil auch aus Wäldern.

Im vergangenen Jahr hatte es schon einmal einen Großbrand in der Lieberoser Heide gegeben. Er war mit rund 250 Hektar Ausdehnung aber etwas kleiner als der jetzige. Ein Unwetter mit Starkregen hatte damals die Flammen gelöscht. dpa/nd

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