Werbung

Kontingent für Flüchtlinge

Bundesrat winkt Regelung zum Familiennachzug durch

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Von August an können Flüchtlinge mit untergeordnetem Schutzstatus in Deutschland über ein Kontingent Familienangehörige nach Deutschland holen. Der Bundesrat ließ am Freitag in Berlin die Regelung der großen Koalition passieren, die ein monatliches Kontingent von 1000 Plätzen vorsieht. Ein Rechtsanspruch auf das Nachholen von Eltern, minderjährigen Kindern oder Ehegatten wird mit dem Gesetz aber nicht wieder eingeführt.

Die Möglichkeit für Familienzusammenführungen für Flüchtlinge mit sogenanntem subsidiären Schutz wurde im Frühjahr 2016 ausgesetzt, um den Zuzug nach Deutschland zu begrenzen. Betroffen sind vor allem syrische Flüchtlinge. Der Bundestag hatte das Gesetz für den Familiennachzug vor drei Wochen verabschiedet. Umgesetzt werden muss die Regelung von den Auslandsvertretungen, wo Angehörige ein Visum beantragen können, und vom Bundesverwaltungsamt, das entscheiden soll, wer einen Platz bekommt. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen