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Caritas: Sinkende Hilfsbereitschaft

Staaten kürzen zunehmend Mittel

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Freiburg. Die kirchliche Hilfsorganisation Caritas beklagt eine spürbar abnehmende Bereitschaft der Staatengemeinschaft zu Flüchtlings- und Entwicklungshilfe. Hilfszusagen würden immer häufiger nicht eingehalten, sagte der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Peter Neher, am Mittwoch in Freiburg. Zudem drohe, wie in Deutschland, eine Kürzung entsprechender Mittel.

Nationale Interessen oder Militärausgaben rückten zunehmend in den Vordergrund, darunter leide die weltweite Hilfe für Arme und Bedürftige. Nur die Hälfte des humanitären Hilfebedarfs sei derzeit gedeckt. Es könne so zu neuen Konflikten sowie mehr Armut und Flucht kommen. Der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, erklärte: »Immer mehr Menschen wird geholfen, aber immer mehr Menschen in Not bleiben aufgrund der schwieriger werdenden Rahmenbedingungen trotzdem ohne Hilfe.« dpa/nd

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