Monsterbeschleuniger im All

Hochenergetische Neutrinos konnten jetzt einer Quelle zugeordnet werden: einem aktiven Schwarzen Loch im Sternbild Orion. Von dort könnte auch die kosmische Strahlung stammen

  • Von Steffen Schmidt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Durchflug des Neutrinos von rechts nach links, sichtbar gemacht durch »IceCube«-Sensoren Abb.: IceCube Collaboration/NSF

Obwohl hochenergetische kosmische Strahlen schon vor gut 100 Jahren entdeckt worden sind, ist bislang unklar, woher Teilchenstrahlung mit Energien von bis zu 1020 Elektronenvolt (eV) herkommen könnten. Diese Teilchen sind meist Protonen, wie sie auch im größten Teilchenbeschleuniger der Welt, dem LHC am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf, kreisen. Dort jedoch werden nur Energien in der Größenordnung von 1012 eV erreicht.

Die Protonen aus den Weiten des Alls prasseln allerdings von allen Seiten ziemlich gleichmäßig auf die Erde ein. Da es sich um elektrisch geladene Teilchen handelt, werden sie trotz ihrer hohen Geschwindigkeit auf ihrem Weg zigmal durch Magnetfelder abgelenkt, wie sie unsere Galaxis durchziehen. Die Quelle der Strahlung lässt sich da natürlich nicht mehr orten.

Eine Idee, woher die Teilchen kommen könnten, hatte man schon lange: sogenannte Quasare und Blazare. Das sind Schwarze Löcher in großen G...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1003 Wörter (7218 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.