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Mosekunds Montag

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 1 Min.

Mit einem Freund suchte Herr Mosekund eine Buchhandlung auf, um sich nach Neuerscheinungen umzusehen. »Dieser Roman hier«, sagte der Freund und nahm einen dickleibigen Band mit grellbuntem Titel zur Hand, »ist gerade der Renner in den Bestsellerlisten.« Herr Mosekund nahm das Buch misstrauisch zur Hand, blätterte kurz darin und legte es entschieden zurück. »Nicht Ihr Geschmack?«, fragte der Freund. »Ich habe darüber gelesen, und zwar nichts Gutes«, antwortete Herr Mosekund. »Es ist langatmig, stellt das Autofahren, das Rauchen sowie den Konsum von Alkohol und Fleisch unreflektiert dar, hat weitaus mehr männliche als weibliche Protagonisten und weicht der Migrationsfrage aus. Und außerdem« - Herr Mosekund zeigte auf den Titel - »ist die Gestaltung mehr als geschmacklos.« - »Meine Güte, sind Sie aber sensibel«, rief der Freund. »Allerdings, aber vor allem«, sagte Herr Mosekund, drehte das Buch um und deutete auf das Preisschild, das einen erheblichen Betrag anzeigte, »vor allem bin ich äußerst preissensibel.«

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