Werbung

Fast 1700 Zivilisten im ersten Halbjahr in Afghanistan getötet

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Kabul. Bei einem Selbstmordanschlag in Afghanistans Hauptstadt Kabul sind am Sonntag mehrere Menschen getötet worden. Laut einem Polizeisprecher gab es mindestens »zehn Tote und Verletzte«. Die Zahl der bei Gefechten und Anschlägen im Land getöteten Zivilisten hat im ersten Halbjahr 2018 einen Höchststand erreicht: Etwa 1700 Zivilisten seien in den ersten sechs Monaten getötet worden - ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte die UNO-Mission in Afghanistan am Sonntag mit. 3430 Menschen wurden verletzt. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sei für den Großteil der Angriffe verantwortlich gewesen. An zweiter Stelle stehen die radikalislamischen Taliban, die weite Landesteile kontrollieren. An der Entwicklung konnte auch eine historischen Waffenruhe nichts ändern. Eine einseitig von der Armee ausgerufene Feuerpause hatte sich mit einer dreitägigen Waffenruhe der Taliban während des Fastenbrechens am Ramadan-Ende überschnitten. Die Waffenruhe wurde von zwei Selbstmordattentaten des IS mit vielen Toten in der Provinz Nangarhar überschattet. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen