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Firma verkauft

Harvey Weinstein

Nach langem zähen Ringen ist der Verkauf der Filmfirma des früheren Hollywood-Moguls Harvey Weinstein endgültig abgeschlossen. Die Kapitalgesellschaft Lantern Capital aus Texas zahlte rund 289 Millionen Dollar (etwa 247 Millionen Euro) für das Filmstudio, wie US-Medien am Montag berichteten. Man wolle jetzt eine »nach vorne denkende Kraft in der Branche werden«, teilten die Gründer von Lantern Capital, Andy Mitchell und Milos Brajovic, mit. Die Firma, die nun in Lantern Entertainment umbenannt werden soll, verfügt mit dem Kauf über eine Filmbibliothek mit mehr als 270 Titeln, dazu viel unveröffentlichtes Material.

Weinstein hatte die Firma »The Weinstein Company« (TWC) 2005 gemeinsam mit seinem Bruder Bob gegründet. TWC konnte zahlreiche Erfolge verbuchen, gewann etwa Oscars für die Filme »The King’s Speech« und »The Artist«, hatte zuletzt aber finanzielle Probleme. Nachdem Harvey Weinstein sexualisierte Gewalt vorgeworfen worden war, musste die Firma im März Bankrott anmelden. Von den früher etwa 140 Mitarbeitern sind nur noch rund 50 übrig. Der Verkauf der Firma an eine andere Investorengruppe, von der die Lantern-Capital-Gründer ebenfalls Teil waren, war mehrfach geplatzt, unter anderem wegen nachträglich aufgetauchter Schulden in Millionenhöhe.

Zuvor hatte eine Reihe prominenter Schauspieler, Regisseure und Produzenten versucht, den geplanten Verkauf zu stoppen. Sie beklagten ausstehende Zahlungen der Weinstein Company für bereits produzierte Filme und TV-Serien und bezweifelten, dass Lantern Capital sie auszahlen wird. dpa/nd

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