Warum Ernährung kein privates Problem ist

Diätassistenten erfüllen in Krankenhäusern eine wichtige Aufgabe, doch sie arbeiten oft unter prekären Arbeitsbedingungen und mit miserabler Bezahlung

  • Von Britta Rybicki
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Davon hab ich ja noch nie gehört«, ist der vermutlich häufigste Satz, den Beate Becker zu hören bekommt, wenn sie über ihren Beruf spricht. Seit fünf Jahren darf sie sich staatlich anerkannte Diätassistentin nennen. Neuerdings arbeitet sie im Kindergarten. Dort kocht sie, erstellt Speisepläne und kauft Lebensmittel ein. »Da ich im hauswirtschaftlichen Bereich eingestellt bin, muss ich auch die Wäsche waschen und alles sauber halten«, erzählt die 28-Jährige. Dass sie teilzeitbeschäftigt ist und nicht im eigentlich vorgesehenen medizinischen Bereich arbeitet, stört sie nicht mehr. »Das ist jetzt schon mein fünfter Arbeitgeber und mein erster unbefristeter Vertrag«, sagt Becker.

Um finanziell über die Runden zu kommen, ist sie zusätzlich bei einem Hausarzt geringfügig als Ernährungsberaterin beschäftigt. »Meine Patienten leiden unter Übergewicht, Untergewicht, haben Lebensmittelunverträglichkeiten oder eine chronische Krankheit, die...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 644 Wörter (4388 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.