Revanchistischer Spuk in Ysselsteyn

Skandalöse Traditionspflege der Bundeswehr in den Niederlanden

  • Von Ulrich Schneider
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein Vertreter der Bundesregierung gedenkt jedes Jahr bei der Feierstunde am 20. Juli im Berliner Bendler-Block, dem ehemaligen Sitz des Oberkommandos der Wehrmacht, der mutigen Frauen und Männer des 20. Juli 1944. Diesmal ist es Außenminister Heiko Maas. An einem weniger bekannten Ort zeigt die Bundeswehr, welches Traditionsverständnis sie in Wirklichkeit pflegt. Im Rahmen einer »sportlichen Veranstaltung« der NATO, einem Vier-Tages-Marsch nach Nimwegen (Nijmegen) in den Niederlanden, nutzten die deutschen Einheiten erneut die Gelegenheit, auf dem größten Soldatenfriedhof der Niederlande, in Ysselsteyn, der dort in den letzten Kriegswochen verstorbenen Kameraden zu gedenken - und zwar am Vortag der Erinnerung an die Hitlerattentäter um Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn man ignoriert, wer zu den dort liegenden 31.000 Toten gehört. Natürlich sind es vor allem Wehrmachtssoldaten, die bis Fünf n...

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