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Bürgerbüro von Andreas Geisel angegriffen

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In der Nacht zu Donnerstag ist das Bürgerbüro von Innensenator Andreas Geisel (SPD) in Karlshorst durch Steinwürfe und Farbschmierereien beschädigt worden. Gegen 2 Uhr hatte eine Anwohnerin Knallgeräusche gehört und die Polizei verständigt. Sie hatte beobachtet, wie drei Männer mit Fahrrädern geflüchtet waren. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Die Fensterscheibe des Ladenlokals und ein Werbekasten wurden durch die Pflastersteine zerschlagen. Die gesamte Hausfassade sowie Teile des Gehweges und einer benachbarten Grünfläche bekamen einen pinkfarbenen Farbanstrich, vermutlich aus einem mit Farbe gefüllten Feuerlöscher. Auf seiner Facebook-Seite schrieb Geisel, er vermute politische Motive. »Die Tat zeigt die Engstirnigkeit, Demokratieverachtung und Intoleranz der Täter. Wie armselig und kleinkariert«, so Geisel. Ein Bekennerschreiben liegt nicht vor. In den vergangenen Wochen wurden ähnliche Angriffe auf Büros der SPD-Abgeordneten Clara West und Tino Schopf verübt. In beiden Fällen gab es sehr knappe anonyme Bekennerschreiben auf der linksradikalen Internetplattform Indymedia. Marina Mai

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