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Jugendämter überprüfen häufiger Kindeswohl

Halle. Sachsen-Anhalts Jugendämter sind im vergangenen Jahr deutlich häufiger dem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nachgegangen. Mit 3467 Verfahren lag die Zahl um ein Drittel höher als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Festgestellt wurde eine Gefährdung des Kindeswohls aber nur in knapp einem Drittel der Fälle. Meist handelte es sich um Vernachlässigung der Kinder und Jugendlichen. Gezählt wurden aber auch 221 Fälle körperlicher und 215 Fälle psychischer Misshandlung. In 38 Fällen ging es um sexuelle Gewalt. dpa/nd

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