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Retten, teilen, verändern

Seit 2017 leben in Wurzen Aktivisten der Foodsharing-Bewegung in einem Hausprojekt

  • Von Jörg Wunderlich
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Die Barocktürme von Schloss und Kirche ragen längst nicht so weit und deutlich ins Leipziger Umland hinein wie die restaurierten Speichergebäude der Wurzener Getreidemühlen. Sie sind so etwas wie das moderne Wahrzeichen der ehemaligen Ackerbürger- und Residenzstadt.

Die Kantstraße liegt in einer ruhigen Wohngegend unweit der historischen Wurzener Altstadt. Dreistöckige Gründerzeitbauten mit historistischen Fassaden reihen sich aneinander. Gewerbe kann sich kaum in der Straße halten. Wer hier lebt, ist Rentner oder fährt zur Arbeit nach Leipzig. Seit kurzem leuchtet am Haus Nummer 20 ein Transparent mit farbigen Buchstaben aus Textilresten: Kanthaus - so der Name des Projektes, das gerade seinen einjährigen Geburtstag feierte und eine Vorgeschichte hat, die eng mit der Graswurzelbewegung der Lebensmittelretter verbunden ist. Auf der Straße vor dem Haus parkt ein Kleintransporter mit der Aufschrift »Keinmüllwagen«. Damit waren einig...


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