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Denkmal zur Einheit vor dem Aus?

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Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat sich für einen möglichst raschen Bau des sogenannten Einheits- und Freiheitsdenkmals in Berlin ausgesprochen. Eine neue Debatte um den Standort sei ein »Killerargument«, warnte die CDU-Politikerin.

»Wer das Denkmal will, muss es jetzt so bauen wie geplant. Die Beschlusslage nun erneut in Frage zu stellen, macht das Projekt kaputt«. Ohnedies sei der zuletzt angestrebte Eröffnungstermin zum 30. Jahrestag des Mauerfalls 2019 nicht mehr zu halten.

Um das Denkmal zur Erinnerung an die Deutsche Einheit wird seit zwanzig Jahren in einem beispiellosen Hin und Her verbittert gekämpft. Kürzlich hatte sich der Verein Berliner Historische Mitte dafür ausgesprochen, die sogenannte Einheitswippe nicht vor dem Berliner Schloss, sondern vor dem Reichstag zu errichten. Seit Donnerstagabend läuft deshalb eine beispiellose Protestaktion, bei der 77 Tage lang, jeden Abend um 19 Uhr mindestens sieben Bürger auf der Reichstagswiese für die Umsetzung der Idee demonstrieren wollen.

Grütters betonte, die Beschlüsse des Bundestags zum Denkmal würden den Entwurf emit dem Berliner Stadtschloss verbinden. Auf diesem Vorplatz des Schlosses stand früher das Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal. Grütters sagte, sie selbst habe diesen Standort immer für problematisch gehalten - sowohl wegen in seiner historischen Dimension wie auch im Hinblick auf die komplizierte Denkmaltechnik. dpa/nd

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