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Rekord beim Umsatz von Immobilien

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Der Bericht ist ein interessanter Hinweisgeber für die Situation auf dem Immobilienmarkt. Am Montag veröffentlichte die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte den Immobilienmarktbericht 2017/2018. Die Untersuchung basiert auf den Daten aller in Berlin notariell beurkundeten Immobilienverkäufe. Lässt also Rückschlüsse auf Umsatzzahlen, Durchschnittspreise und Preisveränderungen auf den Markt sowie Tendenzen zu.

Wichtigstes Ergebnis des Berichts: Trotz eines Rückgangs um sechs Prozent auf 30 770 Kauffälle wurde beim Verkauf von Immobilien auch im vergangenen Jahr ein Rekordumsatz erzielt: nämlich 18,2 Milliarden Euro, was einem Anstieg um elf Prozent zu 2016 entspricht. Das Immobilienkarussell dreht sich also weiter.

Welche fatalen Auswirkungen das auf die Mieterstadt Berlin hat, lässt sich unter anderem an dem deutlichen Anstieg der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen auf 16 548 Wohneinheiten (plus 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr) ablesen.

Wohn-Staatssekretär Sebastian Scheel (LINKE) erklärte dazu: »Vor dem Hintergrund weiter steigender Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen zeigt sich, wie wichtig die Strategie der Ausweitung von Milieuschutzgebieten in Berlin ist.« Schon heute würden so in 46 Gebieten rund 740 000 Berlinerinnen und Berliner vor Verdrängung geschützt, so Scheel.

Die ganz großen Immobilienverkäufe scheinen unterdessen gelaufen zu sein. Für 2018 weist der Bericht sinkende Kaufzahlen aus und auch einen Rückgang der Umsätze. Auch der Preisanstieg soll sich verlangsamen. Solche Prognosen gab es indes schon öfter, am Ende drehte sich die Verkaufsspirale weiter.

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