Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Senat verurteilt Feuerattacke auf Obdachlose

Zwei Menschen in Berlin lebensgefährlich verletzt

Berlin. Der Angriff auf zwei Obdachlose am S-Bahnhof Berlin-Schöneweide sorgt über die Hauptstadt hinaus für Entsetzen. In der Nacht zu Montag übergoss ein bislang unbekannter Täter die beiden 47 und 62 Jahre alten Männer mit einer Flüssigkeit und setzte sie anschließend in Brand. Beide Opfer wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Wohl nur durch das couragierte Eingreifen eines Imbissmitarbeiters mit einem Feuerlöscher wurde noch Schlimmeres verhindert. Der Berliner Senat verurteilte unterdessen die Attacke. »Das ist eine verabscheuungswürdige Tat«, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linkspartei) dem »nd«. Leider sei es nicht das erste Mal, dass solche brutalen Angriffe auf obdachlose Menschen geschehen. »Sie dokumentieren, welche Verrohung in der Gesellschaft voranschreitet«, sagte Breitenbach. Die Senatorin äußerte die Hoffnung, dass der oder die Täter bald gefunden werden. mkr Seite 11

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln