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Anklage nach Razzia in Großbordell erhoben

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Mehr als zwei Jahre nach der Razzia in einem Großbordell ist in dem Fall Anklage erhoben worden. Diese richte sich gegen die beiden Geschäftsführer sowie gegen drei Hausdamen, sagte eine Sprecherin des Landgerichts am Dienstag. Zuvor hatte die »B.Z.« darüber berichtet. Das Gericht prüft nun nach den Angaben, ob der Fall zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Dies könne dauern. Was genau den Angeklagten vorgeworfen wird, war nicht zu erfahren. Dem Vernehmen nach geht es um das Vorenthalten von Sozialleistungen und Umsatzsteuerhinterziehung. Einige der schwerwiegenden Vorwürfe, die die Staatsanwaltschaft nach der Razzia im April 2016 geäußert hatte, ließen sich offenbar nicht erhärten. Damals war auch die Rede von direkten Verbindungen der Betreiber zu einer kriminellen Rockerbande, von Ausbeutung, Gewaltanwendung und Verdacht des Menschenhandels in Einzelfällen. dpa/nd

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