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Dirk Nowitzki hat viele Spitznamen: German Wunderkind, Dirkules, Flying Deutschman, um nur einige zu nennen. Seit dieser Woche kommt noch ein neuer hinzu: Der ewige Dirk. So lange wie der 40-jährige Würzburger hat es nämlich bislang noch kein Basketballer bei ein- und demselben NBA-Klub ausgehalten. Am Montag verlängerte das 2,13 Meter große Ausnahmetalent seinen Vertrag bei den Dallas Mavericks noch einmal um ein Jahr und geht damit in seine 21. Saison bei den Texanern. Seit Nowitzki vor fast 20 Jahren als erster deutscher Basketballspieler direkt aus Europa in die NBA wechselte, hat er nie den Verein gewechselt. Die Treue des Mavericks-Kapitäns zu seinem Verein ist in der Geschichte der nordamerikanischen Basketball-Profiliga einzigartig.

Dirk Nowitzkis Treue zeigt sich jedoch nicht nur in seiner insgesamt sechsten Vertragsverlängerung beim NBA-Champion von 2011, sondern auch finanziell: Bereits mehrfach hatte er in der Vergangenheit auf Geld verzichtet, um dafür ein schlagkräftiges Team um sich herum zu haben. Als Gegenleistung für seinen Verzicht auf teilweise mehrere Millionen US-Dollar verlangte der derzeit bestbezahlte deutsche Sportler, dass das dadurch eingesparte Geld für Neuzugänge verwendet wird. So auch dieses Mal: Für die neue Saison erhält Nowitzki einen etwas geringer dotierten Vertrag (4,4 statt bislang fünf Millionen US-Dollar), um seinem zuletzt schwächelnden Verein die Verpflichtung von Star-Center DeAndre Jordan von den Los Angeles Clippers zu ermöglichen.

Der Preis, den Nowitzki für seine jahrzehntelange Karriere bei den Mavericks bezahlt, ist jedoch mehr als nur finanzieller Natur: »Ich habe Schmerzen in jedem Gelenk meines Körpers«, so der frühere Nationalspieler. Aufgeben kommt für ihn dennoch nicht infrage: Auch als er sich im Frühjahr nach einer Verletzung am Sprunggelenk operieren lassen musste, war ein Abschied kein Thema. Unter den Aktiven in der NBA gibt es nur drei Spieler, die älter sind als er. Aber vielleicht knackt der ewige Dirk bald ja auch diesen Rekord.

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