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Washington sieht positive Veränderung

Nordkorea übergibt sterbliche Überreste gefallener US-Soldaten

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Wonsan. Wie beim jüngsten Gipfeltreffen vereinbart hat Nordkorea den USA wieder sterbliche Überreste mutmaßlicher im Korea-Krieg gefallener US-Soldaten übergeben. Ein Transportflugzeug der US-Luftwaffe holte am Freitag 55 Behälter mit Leichenteilen aus der Stadt Wonsan ab, teilten die US-Streitkräfte in Korea mit. Sie wurden zunächst zum US-Militärstützpunkt Osan in Südkorea gebracht, dort soll am 1. August eine offizielle Rückführungszeremonie abgehalten werden.

Beide Länder wählten für die Übergabe den 65. Jahrestag der Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrags zur Beendigung des Korea-Kriegs, der von 1950 bis 1953 gedauert hatte. US-Präsident Donald Trump bedankte sich über Twitter bei Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un. »Nach so vielen Jahren wird dies ein großer Moment für viele Familien sein«, schrieb Trump. Mit dem Transfer der sterblichen Überreste wird eine Übereinkunft des Treffens zwischen Trump und Kim am 12. Juni in Singapur erfüllt.

Das Weiße Haus würdigte die Übergabe als Zeichen einer »positiven Veränderung«. Dies stelle den ersten Schritt dar, die Suche nach den Überresten von etwa »5300 Amerikanern in Nordkorea wiederaufzunehmen, die bisher nicht nach Hause gekommen sind«. Von 1996 bis und 2005 hatten US-Teams dort bereits die Überreste von 220 Soldaten ausgegraben - die Aktion wurde dann von den USA wegen Sicherheitsbedenken unterbrochen. Im Korea-Krieg waren rund 33 000 US-Soldaten gestorben, 8000 galten als vermisst.

Süd- und Nordkorea einigten sich unterdessen auf neue Militärgespräche auf Generalsebene. Bei dem Treffen am Dienstag im Grenzort Panmunjom stünden Schritte zur militärischen Entspannung an der innerkoreanischen Grenze im Mittelpunkt, hieß es. Bei Militärgesprächen im Juni hatten sich beide Seiten auf die vollständige Wiederherstellung ihrer militärischen Kommunikationsleitungen geeinigt. dpa/nd

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