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Acht Menschen durch Feuer umgekommen

12 000 Feuerwehrleute in Kalifornien im Einsatz

Redding. In Kalifornien haben 12 000 Feuerwehrleute aus dem ganzen Land den Kampf gegen mehrere verheerende Waldbrände fortgesetzt. Das sogenannte Ferguson-Feuer unweit des Yosemite-Nationalparks sei zu 30 Prozent eingedämmt, erklärte Kaliforniens Behörde für Forstwesen und Brandschutz (Cal Fire) am Montagabend. Das Carr-Feuer im Norden des US-Bundesstaats bereitete den Feuerwehrmännern indes weiter Probleme. Seit Donnerstag starben bei den Waldbränden mindestens acht Menschen.

»Ich habe hier mein ganzes Leben gelebt, und ich habe niemals ein Feuer gesehen, das solch eine Verwüstung anrichtet«, sagte Bezirksaufseher Leonard Moty aus dem vom Carr-Feuer besonders betroffenen Bezirk Shasta. Anwohnerin Alyce Macken sagte, der Brand sei »fast wie ein Tornado mit Feuer« gewesen und habe ihr Haus sowie das Haus ihrer Nachbarn »vernichtet«.

Das Carr-Feuer wütete zuletzt auf einer Fläche von 42 000 Hektar. Fast tausend Häuser wurden zerstört. 38 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Insgesamt zerstörten die Waldbrände in Kalifornien bisher 81 000 Hektar Land. Sechs Menschen starben im Carr-Feuer, darunter eine 70-Jährige mit ihren zwei kleinen Urenkeln. Im Ferguson-Feuer starben zwei Feuerwehrmänner. Einer von ihnen war am Sonntag von einem Baum erschlagen worden. AFP/nd

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