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Handyverbot an Frankreichs Schulen

Opposition spricht von Scheinlösung

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Paris. In Frankreich gilt künftig an Schulen ein umfassendes gesetzliches Handyverbot. Abgeordnete der Regierungspartei La République en Marche und Liberale stimmten am Montag in letzter Lesung in der Nationalversammlung dafür, Vertreter linker und konservativer Parteien enthielten sich. Die Initiative war ein Wahlkampfversprechen von Präsident Emmanuel Macron. Die Opposition sieht darin eine Scheinlösung. Für das Verbot stimmten 62 Parlamentarier, es gab eine Gegenstimme und einige Enthaltungen. Das Verbot wird nach den Sommerferien an Vorschulen, Grundschulen und weiterführenden Schulen gelten. Es betrifft Kinder und Schüler im Alter von drei bis 15 Jahren. Gymnasien können das Verbot auch einführen, sind aber nicht dazu verpflichtet.

Die neue Regelung sieht ein Komplettverbot internetfähiger Geräte wie Handys, Tablets und Smartwatches in allen Räumen und bei schulischen Aktivitäten auch außerhalb des Schulgebäudes vor. Ausnahmen gibt es für den Gebrauch für den Unterricht sowie für Kinder mit Behinderung. AFP/nd

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