Trotz Psychose ins Berufsleben

Reha-Konzept eröffnet psychisch Schwerkranken den Weg in qualifizierte Beschäftigung

  • Von Henriette Palm
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Junge Leute, die an schweren Persönlichkeitsstörungen, Depressionen oder Schizophrenie leiden, finden den Einstieg ins Berufsleben nur schwer, im schlimmsten Fall gar nicht. Ihre Aussicht auf Erfolg durch Arbeit und dadurch auf mehr Selbstständigkeit ist sehr begrenzt.

Für Michael Ziegelmayer stehen der Mensch und dessen Lebensqualität im Mittelpunkt. Der Psychologe ist seit über zehn Jahren in Baden-Württemberg in einer Reha-Einrichtung tätig, die sich genau der eingangs beschriebenen Patientengruppe widmet. Die Einrichtung arbeitet nach dem Mitte der 1980er Jahre von der Rentenversicherung, der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Agentur für Arbeit gemeinsam entwickelten und 2005 überarbeiteten RPK-Konzept (Rehabilitation für psychisch kranke und behinderte Menschen). Dessen Besonderheit besteht darin, dass komplexe medizinische und arbeitstherapeutische Leistungen in einer Einrichtung erbracht werden, und zwar nach einem i...


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