Werbung

Geld für Griechenland

Haushaltsausschuss stimmt Freigabe zu

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat in einer Sondersitzung die letzte Kredittranche für Griechenland in Höhe von 15 Milliarden Euro bewilligt. Zwar hatten die Euro-Finanzminister und das Direktorium des Rettungsschirms ESM die letzten Milliardenhilfen bereits vor Wochen gebilligt. Aber die endgültige Freigabe hing an dem Bundestagsausschuss, dessen Mitglieder für die Sondersitzung am Mittwoch zum Teil aus dem Urlaub anreisen mussten. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) warb bei den Abgeordneten für eine Zustimmung. AfD und FDP hatten sich gegen den Beschluss zur Auszahlung der letzten Tranche gewehrt.

Hintergrund der verzögerten Entscheidung war ein Streit mit der Regierung in Athen, auf fünf Inseln der Ostägäis die Mehrwertsteuer nicht wie angekündigt auf den Satz von 24 Prozent anzuheben, sondern mindestens bis zum Jahresende bei 17 Prozent zu lassen. Als Grund wurde die Belastung der Inseln mit der Flüchtlingsaufnahme angegeben. Es wurde versprochen, an anderer Stelle Sparschritte einzuleiten - diese sollen nun durch Einsparungen im Verteidigungsetat erreicht werden. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen