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Jesiden gedenken der Massaker vor vier Jahren

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Gießen. Die Jesiden in Deutschland haben in einer zentralen Trauerveranstaltung am Freitag in Gießen der Opfer des Massakers durch den »Islamischen Staat« gedacht. Am 3. August vor vier Jahren begann die Terrorormiliz ihren Angriff auf die Sindschar-Region, dem Hauptsiedlungsgebiet der Jesiden im Nordirak. 2600 junge Frauen und Kinder seien weiterhin verschollen, sagte der Zentralratsvorsitzende der Jesiden, Irfan Ortac, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Bei 6800 vermissten Männern und alten Frauen befürchteten die Angehörigen aufgrund von Indizien und Zeugenaussagen, dass sie getötet worden seien. »Das Gedenken der schrecklichen Ereignisse mahnt uns, uns weiterhin weltweit für die Wahrung der Religionsfreiheit einzusetzen«, sagte der Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) in seiner Ansprache. epd/nd Kommentar Seite 2

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