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RB Leipzig im Logistikstress

Erste Qualifikationsphase für Europacup überstanden

  • Von Nikolaj Stobbe, Göteborg
  • Lesedauer: 2 Min.

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Als die nächste Etappe auf der Ochsentour durch Europa erreicht war, gab sich Ralf Rangnick ziemlich entspannt. Frust oder Motivationsprobleme waren dem Macher von RB Leipzig und seinem Team nicht anzumerken - obwohl die Vorbereitungsphase mittlerweile ein Höchstmaß an Logistik verlangt. »Wir hoffen ja, dass wir in der Europa League weiterkommen. Der erste Schritt ist getan«, sagte Rangnick nach dem 1:1 (0:0) bei den Schweden von BK Häcken. Durch das Remis und das 4:0 im Hinspiel zogen die Schützlinge von Trainer und Sportdirektor Rangnick mit einer besseren B-Elf ungefährdet in die 3. Qualifikationsrunde ein.

Dort bleibt der Gegner im europäischen Maßstab eher unterklassig. Am 9. und 16. August geht es gegen die Rumänen von CS Universitatea Craiova. Sollte sich RB auch dort durchsetzen, müssen die Sachsen an den folgenden Donnerstagen noch zweimal in den Playoffs ran. Erst dort kann das Ticket für die Gruppenphase gelöst werden.

Zu beneiden ist RB angesichts der vielen Pflichttermine in der Vorbereitung nicht, doch der Klub macht das Beste daraus und lamentiert nicht. »Wir machen ja den ganzen Aufwand nicht, um dann ehrenvoll auszuscheiden. Wir wollen in die Gruppenphase«, betonte Rangnick.

Die Spieler sahen das ähnlich. »Es war für uns alle gut, Spielpraxis zu sammeln, um langsam unsere Form zu finden«, meinte der von vielen anderen Klubs in Europa umworbene Emil Forsberg. Massimo Bruno (47.) hatte Leipzig in Front gebracht, Daleho Irandust (85.) glich für Häcken in Göteborg aus. »Wir sind auf einem guten Weg«, meinte Mittelfeldspieler Diego Demme.

Doch jener Weg bleibt steinig. Schon am Freitag bestritt RB gleich sein nächstes Spiel, diesmal einen Test gegen Huddersfield Town aus der Premier League. Am Morgen reiste der Tross daher aus Schweden zurück ins Trainingslager von Seefeld in Österreich, am Nachmittag ging es dann mit dem Testspielkader weiter ins 50 Kilometer entfernte Örtchen Schwaz.

Dort sollten gegen den Klub des deutschen Teammanagers David Wagner in erster Linie die Spieler zum Einsatz kommen, die gegen Häcken gefehlt hatten. Dazu gehören Timo Werner, Kevin Kampl, Bruma und auch Marcel Sabitzer. Rangnick muss die Belastung gut verteilen, damit seinen Profis nicht schon zum Start der neuen Bundesligasaison Mitte August die Luft ausgeht.

Ein Spieler erhielt jedoch ausnahmsweise einen kurzen Sonderurlaub. WM-Fahrer Forsberg durfte in Schweden bleiben und zu seiner Frau in die Heimat nach Sundsvall eilen. Für das Wochenende ist der Geburtstermin des ersten Kindes terminiert. SID/nd

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