Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Bye-bye, Volkspartei

Stefan Otto über die schlechten Umfragewerte von CDU und CSU

  • Von Stefan Otto
  • Lesedauer: 1 Min.

Wie gravierend der Asylstreit zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) ist, wird erst jetzt sichtbar. Geradezu verstörend wirkt dieser Disput zwischen den Unionsparteien, der - so scheint es - jederzeit wieder aufbrechen kann, sollten die Verhandlungen mit Spanien, Italien und Griechenland nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Der Glaube an eine stabile Regierung hat merklich abgenommen.

Es ist auch die Wortwahl, mit der christsoziale Spitzenpolitiker breite Schichten der Wählerschaft erschrecken. Aber sie erhalten die Quittung dafür. Nach der SPD scheint sich auch die Union langsam aber sicher als Volkspartei zu verabschieden. Erstmals liegt sie im bundesweiten Wahltrend unter 30 Prozent. Gestärkt geht aus dem Asylstreit bislang vor allem das rechtsradikale Lager hervor. Dabei war es vorhersehbar, dass Seehofers Rechtskurs die AfD nicht kleinzuhalten vermag. Ihn trotzdem unbeirrt beizubehalten, ist schlicht borniert.

Auch die linksliberale Zivilgesellschaft meldet sich immer häufiger zu Wort. Die Forderungen nach einer menschlichen Asylpolitik werden vehementer. Profitieren können davon bislang vor allem die Grünen. Wenige Monate vor der bayerischen Landtagswahl sind sie in den Umfragen zweitstärkste Kraft.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln