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Das Dragonerareal am Kreuzberger Mehringdamm ist ein innerstädtisches Filetgrundstück. Auf 4,7 Hektar sind derzeit vor allem kleine Gewerbebetriebe tätig. Teile des Grundstücks sind allerdings ungenutzt.

Im Februar 2015 fädelte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben den Verkauf des Areals für 36 Millionen Euro an einen Privatinvestor ein. Doch sieben Monate später verweigerte der Bundesrat seine Zustimmung zu dem Verkauf zum spekulativen Höchstpreis. Eine Folge des beständigen Drucks durch Initiativen wie Stadt von unten.

Im Juli 2016 erklärte die Stadtentwicklungsverwaltung das Areal schließlich zum Sanierungsgebiet. Im Rahmen des im Mai 2017 unterzeichneten Hauptstadtvertrages vereinbarte der Bund mit dem Land schließlich den Tausch der Fläche gegen sieben sogenannte Kulturgrundstücke, der bis spätestens Ende Juni 2018 abgewickelt sein sollte.

Bis heute ist die Übertragung nicht erfolgt, der ausgebootete Investor Arne Piepgras hat eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. nic

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