Werbung

Drohendes Aus abgewendet

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Das drohende Aus für das Filmorchester Babelsberg scheint abgewendet. Bei einem Gespräch mit Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil und dem Potsdamer Baudezernenten Bernd Rubelt (parteilos) habe das Land zugesagt, den Fortbestand des renommierten Orchesters auch mit einer Erhöhung der Fördermittel zu sichern, sagte Intendant Klaus-Peter Beyer am Dienstag. Beyer hatte zuvor Alarm geschlagen, weil das Orchester wegen Bauarbeiten auf einem Gelände neben dem Tonstudio keine Produktionen mehr einspielen könne. Damit falle die finanzielle Grundlage des Orchesters weg.

In Gesprächen mit dem Investor solle nun zunächst versucht werden, die Produktionszeiten im Studio des Filmorchesters mit den Bauarbeiten abzustimmen, sagte der Sprecher des Kulturministeriums, Martin Sand. Über den Ausgleich eventueller Einnahmeverluste solle zu einem späteren Zeitpunkt verhandelt werden.

Entscheidend sei für ihn die Bereitschaft des Landes, sein Orchester wie andere Klangkörper im Land künftig besser zu fördern, sagte Beyer. Bislang beteilige sich das Land am Jahresetat von 3,5 Millionen Euro nur knapp zur Hälfte mit 1,7 Millionen Euro. »Den Rest müssen wir mit Produktionen für Filme und Konzerte selbst einspielen«, erklärte Beyer. Das Land habe nun Bereitschaft gezeigt, das Orchester stärker zu fördern.

»Wir wünschen uns die gleiche Förderung, die auch andere Orchester im Land oder sonst wo in Deutschland bekommen«, sagte der Intendant. So würden die Orchester in Frankfurt/Oder mit einem Jahresetat von acht Millionen Euro und in Brandenburg/ Havel mit einem Jahresetat von 5,5 Millionen Euro jeweils zur Hälfte von der Stadt und dem Land getragen. »Für uns zahlt die Stadt Potsdam nichts«, klagte Beyer.

Ministeriumssprecher Sand wollte sich zu einer möglichen Erhöhung der Fördermittel für das Filmorchester allerdings nicht äußern. Dies werde gegebenenfalls Gegenstand späterer Gespräche sein, sagte er. dpa/nd

BGE_links

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen