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  • Sport
  • Rollstuhlbasketball-WM

Die ideale Sportart für Inklusion

Bei der Rollstuhlbasketball-WM in Hamburg spielen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen

  • Von Ronny Blaschke, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Basketballerin Mareike Miller debütierte schon mit 14 Jahren in der Regionalliga der Frauen. Gleich im ersten Spiel zog sie sich einen Kreuzbandriss zu. Fortan musste sie im Sportunterricht zuschauen, monatelang. Sie kämpfte sich zurück - und verletzte sich wieder. Drei Kreuzbandrisse folgten. Mit 17 war Mareike Miller Sportinvalidin. Einer ihrer wichtigsten Lebensinhalte war abhandengekommen. Doch ihr Sportlehrer munterte sie auf, nahm sie mit zum Rollstuhlbasketball. »Obwohl ich zehn Jahre Basketball gespielt habe, konnte ich nur zehn Minuten mithalten«, sagt Miller. »Es dauerte, bis ich ein Gefühl für den Rollstuhl bekam. Man muss alles mit den Armen erledigen, ich war sehr schnell erschöpft.«

Doch Mareike Miller erging es wie vielen: Wenn sie einmal mit Rollstuhlbasketball beginnen, können sie es nicht mehr sein lassen. Mehr als 330 Spielerinnen und Spieler aus 18 Nationen bestreiten ab Donnerstag in Hamburg ihre Weltmeist...


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