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Tinder-Mitgründer verklagen Mutterkonzern

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San Francisco. Gründer und Mitarbeiter der Startphase der Dating-App Tinder verklagen den Mutterkonzern wegen mutmaßlichen Betrugs bei Aktienoptionen. Wie aus der am Dienstag eingereichten Klageschrift hervorgeht, werfen die Kläger dem Konzern InterActiveCorp (IAC) und dem Ableger Match Group, zu dem Tinder gehört, vor, den Wert von Aktienoptionen massiv nach unten frisiert zu haben. Dadurch seien die Kläger um Milliarden Dollar geprellt worden. Bei den Klägern handelt es sich um das Team, das Tinder aufgebaut hat. Sie werfen IAC und Match Vertragsbruch vor und fordern mindestens zwei Milliarden Dollar (rund 1,8 Milliarden Euro) Schadenersatz sowie Bußgeldzahlungen. Die verklagten Unternehmen kündigten an, die Klage anzufechten. IAC erklärte, Match habe bereits Ausgleichszahlungen von über einer Milliarde Dollar geleistet. dpa/nd

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