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Die Krux mit den Memes

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Beobachten Sie Ihre Kinder oder Enkel manchmal dabei, wie sie sich Bildchen auf ihren Smartphones anschauen und laut Luft aus ihrer Nase ausstoßen? Wahrscheinlich schauen sie sich Memes an, kurz und einfach erklärt: lustige Bilder im Internet. Oftmals spielen Prominente eine Rolle, selten kommen sie gut dabei weg, wenn sie selbst zu Memes werden.

Wie schnell man zum Meme werden kann, zeigt sich gut an CDU-Shootingstar Philipp Amthor (Bild rechts). Eben noch im Bundestag praktisch zur Beihilfe zum Mord aufgerufen (Was ist es sonst, wenn man Abschiebungen nach Afghanistan fordert?), im nächsten Moment macht ein User einen Screenshot, setzt einen kurzen Text ins Bild und postet den Beitrag in den sozialen Netzen. Andere User greifen das auf, verändern oder verwerten den Beitrag. Schon ist Mensch ein Meme.

Mit aktuellen Ereignissen muss das nicht zwingend zu tun haben, der Meme-Kultur ist das etwa so egal wie Amthor Menschenleben. Es reicht, in einem Moment auszusehen wie ein Meme, das es bereits gibt, um eines zu werden. Ein gutes Gesprächsthema fürs nächste Abendbrot! lwi Foto: Screenshot Knowyourmeme/Deutschlandfunk [M]

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