Werbung

Regionalbahn für die Zukunft fit gemacht

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: 2 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Laut Fahrplan benötigen die Züge der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft (NEB) auf der Regionalbahnlinie RB25 zwischen Berlin-Ostkreuz und Werneuchen (Barnim) 31 Minuten. Zwischen 500 und 3000 Fahrgäste steigen täglich an den neun Stationen in die blau-weiß-gelben Talent-Züge. Seit Anfang Juli war die Strecke wegen Bauarbeiten gesperrt, doch pünktlich am Montag, zum Schulbeginn in Berlin und Brandenburg, rollten die Züge wieder.

Während der Sperrung wurde die sowohl die Schieneinfrastruktur entlang der Wriezener Bahn ertüchtigt. Den Löwenanteil der Gesamtkosten in Höhe von zehn Millionen Euro trug mit 9,6 Millionen Euro das Land. Zudem wurden im Rahmen des 2016 vom Bund aufgesetzten Zukunftsinvestitionsprogramms Barrierefreiheit (ZIB) vier Bahnhöfe Modernisiert. Für insgesamt 2,9 Millionen Euro, finanziert vom Bund und dem Land Brandenburg, erhielten die Stationen Ahrensfelde Nord, Blumberg, Seefeld (Mark) und Werneuchen einheitlich 105 Meter lange und 76 Zentimeter hohe, barrierefreie und mit einem Blindenleitsystem ausgestattete Bahnsteige. Zugänge, Beleuchtung und Wetterschutz wurden erneuert, die Kundeninformation verbessert.

Bei der Eröffnung in Werneuchen erklärte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD): »Wir wollen, dass Bahnfahren attraktiv ist, um noch mehr Menschen zu motivieren vom Auto in die Bahn zu steigen.« Die Ministerin stellte weitere Verbesserungen auf der NB25 in Aussicht, darunter die faktische Verdoppelung der Sitzplatzkapazität in den Zügen bis zum Jahreswechsel sowie für die Zukunft einen 30-Minuten-Takt.

Auch NEB-Geschäftsführer Detlef Bröcker versprach unter Hinweis auf die weiter wachsenden Fahrgastzahlen im Pendlerverkehr, die Sitzplatzkapazitäten zunächst in den Hauptverkehrszeiten auf der RB 25 kurzfristig zu erweitern. Die NEB trage damit auch der Aufnahme des Siedlungsgebietes Werneuchen in den Landesentwicklungsplan Rechnung.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen