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USA: Hacker greifen Demokraten an

Cyberattacke auf Wählerdatenbank vereitelt

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Washington. Softwareexperten haben weniger als drei Monate vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress einen Hackerangriff auf die Wählerdatenbank VoteBuilder der US-Demokraten vereitelt. Mithilfe einer gefälschten Login-Seite sei versucht worden, Nutzernamen und Passwörter abzugreifen und sich Zugang zu der Datenbank zu verschaffen, berichteten mehrere US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf Mitglieder der Demokratischen Partei. Wer hinter der »versuchten Phishing-Aktion« steckt, sei bislang unbekannt. Das FBI ermittelt. Erst am Dienstag hatte Microsoft mitgeteilt, dass Hacker mit mutmaßlichen Verbindungen nach Russland Cyberattacken auf den US-Senat und konservative Denkfabriken vorbereitet haben sollen.

Der Hackerangriff sei »sehr überzeugend« gewesen, zitiert CNN Mike Murray, den Vizechef der Firma Lookout, die im Bereich Internetsicherheit tätig ist. Sie hatte die gefälschte Login-Seite der Wählerdatenbank zusammen mit dem Cloudservice-Anbieter Digital Ocean entdeckt und das Democratic National Committee (DNC), eine nationale Organisation der Demokratischen Partei, die unter anderem für die Mittelbeschaffung zuständig ist, darauf aufmerksam gemacht. »Es wäre ein sehr effektiver Hack gewesen«, sagte Murray laut CNN. »Wir haben keine Hinweise, dass sensible Daten gestohlen worden sind, und unsere Ermittlungen zeigen, dass wir die Gefahr vor dem Angriff gebannt haben«, teilte Digital Ocean mit. Die gefälschte Webseite wurde demnach gelöscht. DNC-Sicherheitschef Bob Lord sagte US-Medien, es gebe keine Lücken im System.

Angesichts der im November in den USA anstehenden Kongresswahlen erklärte Bob Lord, der Leiter der Sicherheitsabteilung des DNC: »Es ist notwendig, dass die Regierung (des republikanischen Präsidenten Donald Trump) aggressiver vorgeht, um unser Wahlsystem zu schützen. Es ist ihre Verantwortung, unsere Demokratie vor dieser Art von Angriffen zu schützen.« Nach Erkenntnissen der US-Geheimdienste waren Hacker des russischen Militärgeheimdienstes GRU im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 in Netzwerke der Demokratischen Partei eingedrungen. Agenturen/nd

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