Sieben Tage Höhenflug

Über »unseren Sigg«, Wertschätzung und Jubel-Maschinen.

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 9.0 Min.
Der Kosmonaut Sigmund Jähn, aufgenommen nach seinem erfolgreichen Flug mit dem sowjetischen Raumschiff Sojus 31 zur Raumstation MIR. Jähn startete am 26. August 1978 vom russischen Raumfahrtzentrum Baikonur aus - gemeinsam mit dem sowjetischen Kosmonauten Waleri Bykowski.

Es ist Gelegenheit, daran zu erinnern: Ja, die DDR ist untergegangen - aber immerhin als Weltraumnation. Viele kluge und engagierte Menschen haben den bemannten Ausflug in die Erdumlaufbahn ermöglicht. Für sie alle steht der Fliegerkosmonaut Sigmund Jähn - mit seiner ganz eigenen freundlichen, klugen, bescheidenen und erdverbundenen Art.

Es mag sein, dass es inzwischen einige gibt, die nicht viel, möglicherweise auch gar nichts mit dem Namen verbinden. So ist das, wenn Zeit ins Land geht - und es ist mehr als nur viel Zeit ins Land gegangen, seitdem Sigmund Jähn, damals 41 Jahre alt, am 26. August 1978 um 15.51 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einer sowjetischen Sojus-Trägerrakete ins Weltall geschossen wurde. »Der erste Deutsche im All - ein Bürger der DDR«, titelte voller Stolz das »Neue Deutschland«. In roten Lettern. Noch in der Nacht wurde eine Extraausgabe mit den Fotos des bis dahin unbekannten NVA-Oberstleutnants und seines...

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