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Spanien lässt Franco exhumieren

Aus Mausoleum soll Gedenkstätte für Opfer des Faschismus werden

Madrid. Spaniens sozialistische Regierung hat am Freitag per Dekret die Exhumierung des früheren Diktators Francisco Franco verfügt. Das Kabinett von Ministerpräsident Pedro Sánchez stimmte für die Entfernung der sterblichen Überreste des Diktators aus einer Kirche im Valle de los Caídos, dem Tal der Gefallenen. Dort soll eine Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus entstehen.

Das Dekret muss nun noch durch das Parlament. Dort können die Sozialisten mit der Unterstützung der Linkspartei Podemos, der baskischen Nationalisten und der Vertreter der katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter rechnen. Sánchez hatte die Umwidmung der Gedenkstätte vor allem damit begründet, dass Spanien als »gefestigte und europäische Demokratie« sich keine Symbole leisten könne, welche die Bevölkerung spalteten. dpa/nd

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