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Erneute Durchsuchungen im Hambacher Forst

Polizei will Beweismittel für Straftaten suchen / Einsatz dauert an / Räumung laut Beamten nicht geplant

  • Von Alina Leimbach
  • Lesedauer: 1 Min.

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Polizisten durchsuchen Zelte in einem Aktivistencamp von Braunkohlegegnern am Hambacher Forst.
Polizisten durchsuchen Zelte in einem Aktivistencamp von Braunkohlegegnern am Hambacher Forst.

Die Polizei durchsucht seit Dienstagvormittag erneut ein Protestcamp von Aktivist*innen im Hambacher Forst. Laut Angaben der Polizei Aachen geht es dabei um das Wiesencamp und die dortigen Räumlichkeiten, Fahrzeuge und Behältnisse. Das Amtsgericht Aachen habe die Durchsuchung genehmigt.

Die Beamten wollen laut eigener Darstellung Beweismittel von in letzter Zeit begangenen Straftaten durch die Klimaaktivisten vor Ort finden. Zudem diene die Durchsuchung auch der Auffindung von Gegenständen, die sichergestellt werden sollen, »weil sie der Vorbereitung und Durchführung von Straftaten und / oder Ordnungswidrigkeiten« dienen könnten.

Die Aktivist*innen vom Hambacher Forst sprechen auf ihrem Twitteraccount von mehreren »Tausenden Beamten«, hunderten Polizeiwagen, als auch Helikoptern im Einsatz. Auf von den Aktivist*innen auf Twitter geteilten Fotos sieht man in der Tat ein Großangebot an Einsatzfahrzeugen, die sich um das Wiesencamp gestellt haben. Etwa zehn bis 20 Aktivist*innen seien laut eigenen Angaben verhaftet worden. Eine »nd« Anfrage dazu blieb zunächst unbeantwortet.

Da der Polizeieinsatz derzeit noch läuft, konnte die Polizei gegenüber »nd« keine Angaben zu Festnahmen, oder ob gefährliche Gegenstände gefunden wurden, machen. Eine Räumung des Camps, oder der Baumhäuser im Wald seien nicht geplant. Rodungsmaßnahmen sollen ebenfalls nicht stattfinden.

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